Fem.OS Plus

Information und Beratung in den sozialen Medien zur Arbeitsmarktintegration für zugewanderte Frauen aus Drittstaaten in Deutschland

Das Modellprojekt Fem.OS Plus – Information und Beratung in den sozialen Medien zur Arbeitsmarktintegration für zugewanderte Frauen aus Drittstaaten in Deutschland baut auf dem von Mai 2020 bis Juni 2023 von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zugleich Beauftragten für Antirassismus geförderten Modellprojekt Fem.OS  – Aufsuchendes Orientierungs- und Beratungs-System in den sozialen Medien für Migrantinnen auf. Dieses hatte in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit den von Minor entwickelten, einzigartigen Ansatz der aufsuchenden Beratung und Information in sozialen Medien
– „Digital Streetwork“ – für Frauen aus Drittstaaten erprobt… Weiter zur Projektbeschreibung

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Projektbeschreibung

… Die Ergebnisse der sehr positiven Evaluation von Fem.OS werden nun genutzt, um in Fem.OS Plus erfolgreiche Methoden und Instrumente zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration von Frauen aus Drittstaaten weiterzuentwickeln und neue Methoden in den sich durch Künstliche Intelligenz (KI) wandelnden sozialen Medien zu erproben. Die digitale Methodik unter Nutzung der sich rasant entwickelnden KI, die juristisch geprüften Beratungs- und Informationsinhalte, die genutzten Social Media Spaces und das institutionelle Netzwerk mit Migrantenorganisationen sollen so auf- und ausgebaut werden, dass die erfolgreichen Ansätze zum Projektende in dauerhafte Strukturen der Beratung für Migrant*innen überführt werden können.

Mit Fem.OS Plus soll Frauen aus Drittstaaten zuverlässig und niedrigschwellig Wissen über Arbeits- und Sozialrechte vermittelt, ihre Handlungskompetenzen gestärkt und ihre qualifikationsadäquate Integration in den Arbeitsmarkt gefördert werden. Die Erst- und Verweisberatung wird durch Informationsarbeit, wie z. B. Informationskampagnen, unterstützt. Diese richten sich nach den Themen, für die sich in der Beratungsarbeit besonderer Bedarf  herauskristallisiert hat. Durch fachliche Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit und Fachpublikationen transferiert Fem.OS Plus Instrumente und Methodik im Feld von Beratung und Information für Zugewanderte. Weiterhin sollen technische Entwicklungen, v. a. aus dem Bereich der KI, für die Beratungsarbeit sowie die Analyse und Auswertung der im Projekt gewonnenen Daten nutzbar gemacht werden.

Fem.OS Plus berät und informiert neben Deutsch in den sieben Sprachen Arabisch, Ukrainisch, Russisch, Englisch, Persisch, Türkisch und Französisch, welche die häufigsten Sprachen von Neuzugewanderten aus Drittstaaten bilden. Durch die rechtliche Anleitung der Beratung durch Juristinnen im Team werden Verlässlichkeit und Qualität sichergestellt.

Die thematischen Schwerpunkte der Beratungsarbeit liegen dabei auf der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt, Arbeitssuche, beruflichen Qualifikation und Fragen zu Arbeits- und Sozialrecht. Ziel von Fem.OS Plus ist es, mithilfe aufsuchender Erst- und Verweisberatung und zugänglicher Informationsbereitstellung einen innovativen Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von zugewanderten Frauen in Deutschland zu leisten.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus fördert das Projekt von Juli 2023 bis Juni 2025. Fem.OS Plus wird in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt.